Ein Rückblick auf die 600-Jahrfeier der Ersterwähnung von Triptis als Stadt im Jahre 1928

Text von R. Scheuch (aus Triptiser Amtsblatt 2/1999) und Bildmaterial von K. Markfeld

Stadttor am heutigen Strobelplatz
Stadttor zur 600-Jahrfeier am heutigen Strobelplatz

Als im Jahre 1927 die 4tägige Ausstellung „Land und Stadt“ mit ihren vielen Nebenveranstaltungen gemeinsam von der Kreislandwirtschaftskammer Gera und der Stadt Triptis organisiert und mit dem großen Festumzug ein Riesenerfolg wurde, ahnte in Triptis noch niemand, dass schon ein Jahr später wieder eine große Festwoche hier stattfinden sollte.

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Das Hochwasser im Juli 1932

Die schwersten Hochwasser des 20. Jahrhunderts in unserer Stadt – Das Hochwasser im Juli 1932

Text von R. Scheuch (aus Triptiser Amtsblatt 1/1999) und Bildmaterial von W. Sauer

Überschwemmung der Gärten in der oberen Neustädter Straße
Überschwemmung der Gärten in der oberen Neustädter Straße

Im Juli 1932 jagte wieder eine Wetterkatastrophenmeldung die andere. Aus ganz Deutschland, von Ostpreußen über Mecklenburg-Vorpommern, über die Lausitz, über Sachsen, ganz Thüringen, das Moseltal, Baden und Württemberg bis hin zum Kaiserstuhl meldete die Presse Unwetterkatastrophen. Es wurde von schweren Gewittern, begleitet von Orkanen mit Wolkenbrüchen und Hagelschlag, berichtet. Die Blitze der Gewitter töteten Menschen und Tiere, zündeten Scheunen und Wohnhäuser an. Das Hochwasser riss Brücken und Bahndämme weg und im Kaiserstuhl fiel der Hagel so dicht, dass die Menschen bis an die Knie darin versanken.

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Das Hochwasser im Mai 1957

Die schwersten Hochwasser des 20. Jahrhunderts in unserer Stadt – Das Hochwasser im Mai 1957

Text von R. Scheuch (aus Triptiser Amtsblatt 2/1999) und Bildmaterial von W. Sauer, K-D. Mertens, C. Wohlrab und E. Staps

Ernst-Thälmann-Straße Richtung Roßstraße Rechts das abgerissene Rathaus
Ernst-Thälmann-Straße Richtung Roßstraße
Rechts das abgerissene Rathaus

Immer wieder entstanden in den 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Triptis durch heftige Regenfälle oder kleine Wolkenbrüche größere oder kleinere Überschwemmungen oder Hochwasser, wie z.B. 1941 oder 1954. Jedoch die größte Hochwasserkatastrophe für die Innenstadt stand noch bevor. Am Sonntag, den 19. Mai 1957, es war ein schöner und heißer Sommertag, ging plötzlich gegen 16.00 Uhr über den nordöstlichen Teil unserer Stadt, dem sogenannten Flurstück „Schwenders Hähnel“, also im oberen Orlagebiet, ein Wolkenbruch nieder.  „Das Hochwasser im Mai 1957“ weiterlesen

Der Autobahnbau bei Triptis 1934 – 1936

1934 fand der erste Spatenstich zum Autobahnbau in Thüringen bei Triptis statt

Text von R. Scheuch (aus Triptiser Amtsblatt 8/1999) und Bildmaterial von W. Sauer

Autobahn bei Triptis nach Fertigstellung 1936
Autobahn bei Triptis nach Fertigstellung 1936

Es ist eine falsche Meinung zu glauben, die Autobahn sei eine Erfindung des Dritten Reiches gewesen. Bereits 1921 erfolgte die Eröffnung der „Avus“ in Berlin, die bereits 1909 als „nur Automobilstraße“ mit getrennten Richtungsfahrbahnen geplant war. Schon 1924 begann man mit dem Bau von Autobahnen in Oberitalien und 1930 wurde die „nur Autostraße“ zwischen Bonn und Köln dem Verkehr übergeben. Richtig ist es, dass 1933 mit dem Ausbau des Autobahnnetzes in Deutschland begonnen wurde, was seinerzeit vorwiegend strategische Gründe hatte. „Der Autobahnbau bei Triptis 1934 – 1936“ weiterlesen